Checkliste: Mauer- u. Betonarbeiten       

 

Vor Beginn der Arbeiten ist zu prüfen, ob:  

Was ist, wenn nicht?  

Erl.

 

mindestens folgende Werkpläne im Maßstab 1:50 vorliegen:

 

Grundrisse aller Geschosse

mindestens ein Schnitt

Detail Treppen M 1:20 oder M 1:10

Verlangen Sie fehlende Pläne von Ihrem Planer

 

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eine statische Berechnung mit Bewehrungsplänen M 1:50, einschl. Stücklisten zum Bestellen vorliegt

sprechen Sie diesbezüglich mit dem Statiker, Planer oder Bauunternehmer

 

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die Grundrisspläne mindestens folgende Informationen enthalten:

 

Gesamtmaße und Stärke aller Wände, Raummaße, Höhe, Breite und Lage von:

 

Außenwandöffnungen

Türöffnungen

 

Höhenangaben von:

 

Unterzügen

Rohfußböden

Fertigfußböden

 

Lage und Maße von:

 

Schächten

Aussparungen

Bodenabläufen

Schwellen

 

ferner Materialangaben:

 

Bodenbeläge

Wände (Schraffur)

 

Durchbrüche und Aussparungen berücksichtigt

Lassen Sie fehlende Maße ergänzen oder berichtigen, falls diese falsch sind 

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die Schnitte mindestens folgende Höhenangaben enthalten:

 

Decken

Unter- u. Überzüge, Stürze

Fensterbrüstungen

Treppen u. Podeste

Roh- u. Fertigfußboden

Lassen Sie fehlende Maße ergänzen oder berichtigen

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Bei der Ausführung ist zu beachten, dass:  

Was ist, wenn nicht?

Erl.

 

Balkontragplatten nie so ausgeführt werden, dass einfach die Decken- platten überstehen
Dies wäre in jedem Fall eine Kältebrücke, so nicht akzeptieren, geeignete Verbindungselemente einbauen lassen, thermische Trennung: Balkon – Decke, oder Balkonplatte komplett mit Wärmedämmplatten umhüllen

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Betonstirnflächen von Decken, Unter- u. Überzüge im Außenmauerwerk gedämmt sind
Kältebrücken mit allen nachteiligen Folgen wie Schimmelpilzbildung, sofort abändern lassen

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Bewehrungsteile nirgends weniger als 2 cm von der Schalung entfernt sein dürfen
Wenn die Überdeckung nicht ausreicht, kommt es später zu Korrosion, nachbessern lassen !!!

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Deckenbewehrungen vom Statiker vor Betoneinbau abgenommen werden
Wenn Bewehrungen falsch liegen oder gar fehlen, funktionieren sie nicht. Nachträgliche Sanierung ist später nicht mehr

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die Verarbeitungstemperaturen der jeweiligen Nassbaustoffe (z.b. Beton oder Mörtel) unbedingt einzuhalten sind
Verarbeitungen bei Frost nicht oder nicht ohne spezielle Zuschlagstoffe möglich; ggf. Arbeiten nicht durchführen lassen!; im Sommer zu schnelles Abbinden des Betons verhindern (z.B.: durch Feuchthalten); ansonsten Gefahr der Rissbildung, bzw. kann die gewünschte Festigkeit nicht erreicht werden.

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Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden (z.b. Sichern der Baustelle vor unbefugtes Betreten, Absturzsicherung, Arbeits- und Schutzgerüste...)
Wenn keine Bauleitung beauftragt wurde, ist der Grundstückseigentümer (Bauherr) evtl. für Folgeschäden haftbar!!!

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nur ungebrauchte Materialen eingebaut werden
falls doch gebrauchte Materialien verwendet werden, dann wenigstens Preisnachlass verhandeln oder austauschen lassen!!!

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evtl. erforderliche Fugenbänder richtig eingebaut und in ihrer Lage fixiert werden
Es kann sonst ungewollt Feuchtigkeit eindringen. Beachtenswert ist auch eine stabile Einbaulage, damit die Bänder beim Betonieren nicht umknicken

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Durchbrüche und Aussparungen nach Installationsplänen vorher berück- sichtigt werden
Nachträgliche Stemm- oder Abbruch- arbeiten* schädigen das gesamte Bauwerksgefüge und kosten viel Geld!!!

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nichttragende Trennwände mit genug Verbund mit den tragenden Wände hergestellt werden
Es treten sonst Risse auf, Metall- laschen einbauen lassen oder Verzahnen

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tragende Wände untereinander ausreichend verzahnt sind
Die Standsicherheit des gesamten Gebäudes kann nachteilig beein- trächtigt werden, ändern lassen!!!

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Durch eine guten Planung sollten Stemm- arbeiten eigentlich nicht vorkommen!

Aber auf vielen Baustellen sind die typischen Geräusche zu hören.

 

Nach Fertigstellung ist zu prüfen, ob:  

Was ist, wenn nicht?

Erl.

 

alle Wand- und Öffnungsmaße mit Planangaben übereinstimmen
Nachmessen, Toleranzen in bestimmten Größenordnungen sind kein Problem

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alle Öffnungen vorhanden sind
Prüfen und ggf. nachbessern lassen

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die Öffnungen die richtige Größe haben
Nachschneiden, bzw. abmauern lassen

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die Öffnungen die richtigen Sturz- und Brüstungshöhen haben
Nachbessern lassen, Betonstürze müssen entfernt und neu gesetzt werden

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das Mauerwerk schon Ausblühungen zeigt
Herausfinden, woher die Feuchtigkeit kommt

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Außenwände Fugen aufweisen, durch die man hindurchsehen kann
Mit geeignetem Mörtel verschließen lassen

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ausgeschalte Betonteile Kiesnester oder Luftblasen zeigen
Es sind Haltbarkeitsprobleme, zu geringe Bewehrungsüberdeckung oder bei wasserundurchlässigem Beton (WU) Feuchtigkeitsprobleme zu befürchten – an gefährdeten Stellen nachbessern lassen.

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Bewehrung sichtbar ist
Die Bewehrung kann rosten und schließlich versagen, insbesondere in Verbindung mit Gipsputz – entrosten und Bewehrungsschutz auftragen lassen.

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Risse sichtbar sind
Statische Tolerierbarkeit prüfen lassen – wenn hier keine Bedenken bestehen, dann verpressen lassen

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nach ausreichender Trockenzeit immer noch Feuchtigkeit zu sehen ist
Es handelt sich vermutlich um eindringende Feuchtigkeit – Ursache finden

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Leitungsaussparungen in richtiger Größe und Lage ausgeführt sind
Nacharbeiten (schneiden, nicht stemmen!!!) lassen

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Heizraum, bzw. Tankraum, sowie Heizungskamin so aus geführt sind, dass sie vom Kaminkehrermeister abgenommen werden (Zuluft, Abluft, Reinigungsöffnungen,...)
Abnahme ist Voraussetzung für eine spätere Inbetriebnahme der Heizungsanlage – Mängel beheben lassen

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der Heizungskamin vor allem über Dach genug Standsicherheit hat
Er kann sonst evtl. bei einem Sturm umfallen, zusätzliche Sicherungsmaßnahmen mit Statiker besprechen

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