Terrasse aus Pflastersteinen

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Dolce Vita im Sommer auf der Terrasse - was gibt es Schöneres?

Terrasse aus Pflastersteinen

Die Gestaltung des Außenbereichs erfordert ebenso viel Sorgfalt wie der Bau des Hauses - egal, ob man sich für eine Terrasse aus Holz, Fliesen, Natursteinen, Betonsteinen oder Pflasterklinker entscheidet.

Folgendes gilt zu berücksichtigen:
n Wie sieht die Geländeform aus?
n Wie die Beschaffenheit des Bodens?
n Soll die Terrasse rechteckig oder rund sein?
n Ist die Anbindung an einen Gartenweg vorgesehen?

Verschiedene Verlegearten
Ob gradlinig, bogenförmig oder mit gebrochenen Kanten: Pflastersteine können die Außenanlagen rund um Haus und Garten klassisch, modern oder ganz natürlich schmücken.
Das Repertoire der Verlegearten umfasst unzählige Varianten:
n Am beliebtesten sind die Diagonal-, Fischgrät- oder Kreismuster.
n
Manche Pflastersteine sind so geformt, dass beim Verlegen ein System vertikaler und horizontaler Kanäle im Belag entsteht.
n Resultat: Selbst starke Niederschläge versickern schnell. Auf kostspielige Entwässerungseinrichtungen kann verzichtet werden.

Durch das Spiel mit Farben und Formen lassen sich mit Pflastersteinen reizvolle Effekte erzielen.


Selbstbau: Eine Terrasse fachgerecht pflastern

Auf den Untergrund wird eine Ausgleichsschicht (zum Beispiel Kies-Sand-Gemisch) aufgebracht.

(weitere Hinweise)

Unter Verwendung von Fluchtstangen u. Fluchtschnüren werden die Höhe u. ein Gefälle festgelegt.

Die Randeinfassung kann engfugig oder mit Mörtelfuge auf die Betonunterlage versetzt werden.

(weitere Hinweise)

Nach Herstellung der Randeinfassung wird die Tragschicht eingebracht u. verdichtet.

(weitere Hinweise)

Als Pflasterbett kommt in diesem Fall Splitt mit einer Korngröße von 2 - 5 mm zum Einsatz.

(weitere Hinweise)

Das Bettungsmaterials wird verdichtet. So erhält der Pflasterklinker eine bessere Lagerfläche. Dies ist aber nicht unbedingt nötig.

Liegen die Lehren auf Höhe (Gefälle nicht vergessen!), wird die Bettung mit einer Latte abgezogen.

Mit Hilfe einer Schnur wird der Verband unter Beachtung eines Fugenabstands (3 - 5 mm) ausgerichtet.

Schräg verlaufende Anschluss-Schmiegen werden mit einer Steinsäge zurechtgeschnitten.

Die Verlegerichtung ist immer vor Kopf, damit die abgezogene Fläche nicht zerstört wird.

Das Material für die Fugen ist feiner als das der Bettung und wird unter Wasserzugabe eingefegt.

Während der ersten Zeit noch mehrmals mit Fugenmaterial bestreuen, die Terrasse ist fertig.

 

Weitere Erläuterungen:

 

zu Bild 1:

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Der Untergrund, insbesondere bei verfüllten Arbeitsräumen, sollte gut verdichtet sein. Die Ausgleichsschicht dient als Rohplanum zum Festlegen der endgültigen Höhe u. der Gefällerichtung für die Entwässerung (siehe auch Bild 2). Die Höhe ergibt sich aus der Stärke der Tragschicht + Pflasterbett + Pflasterklinker.

 

zu Bild 3:

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Die Höhe der Betonunterlage der Randeinfassung ergibt sich aus der Stärke der Tragschicht + Pflasterbett + Pflasterklinker. Der Beton sollte "erdfeucht" im Mischungsverhältnis 1 : 5 (1 Teil Zement : 5 Teile Kies) hergestellt werden. Als Randeinfassung sind auch Betonpalisaden und Betoneinfassungssteine geeignet.

 

zu Bild 4:

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Die zu verdichtende Tragschicht sollte 20 - 30 cm stark sein. Sie dient außerdem als Frostschutz- und Filterschicht. Als Material kommt in Frage: Kies, Lava, Schotter, Splitt oder Schlacke. 

 

zu Bild 5:

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Das Pflasterbett aus Sand oder Splitt sollte eine Körnung von 0/5 mm (Größtkorn 7 mm) haben. Es wird lose in einer Dicke von 3 - 5 cm eingebracht und planeben abgezogen. Bei der Festlegung der Einbauhöhe ist zu beachten, dass das Pflasterbett bei dem späterem Abrütteln der Pflastersteine um ca. 1/3, als ca. 1 - 2 cm, verdichtet wird.